Montag

NotMade

Nicht gemacht?! – so gewollt!

NotMade sind: echte Musik, mit echten Emotionen, echten Instrumenten, echten Texten und echtem Rock!

Vier junge Musiker aus dem, wie Montreal schon sagt, sauberen, noblen und grazilen Osnabrück, die sich mit englischen Texten, einer fetzigen Frauenstimme am Mikro, individueller Bühnenshow und eingängigen Gesangsmelodien, in ihrer alternativen Rockmusik ausdrücken.

K.O. DJ-Team

Hinter dem Namen KO-DJ-Team stehen Thorsten Kracht und Sebastian Osterhaus. Die beiden „Fein“-Veranstalter sind kein unbeschriebenes Blatt in der Osnabrücker Szene. Seit neun Jahren schon sind die beiden 33-jährigen Musikliebhaber, die sich während ihres Kunststudiums an der Uni Osnabrück kennengelernt haben, an den Plattentellern der Stadt unterwegs. „Wir haben uns einfach gedacht: Komm, lass uns auflegen gehen“, erinnert sich Sebastian „Herr O“ Osterhaus.

Nach den ersten erfolgreichen Versuchen auf Fachschaftspartys hatte das Duo mit der damals frisch eröffneten Kleinen Freiheit schnell eine Anlaufstelle gefunden. „Wir sind dort einfach hingegangen und haben gefragt, ob wir auflegen können“, sagt Osterhaus, der sich gemeinsam mit dem Kollegen Kracht zunächst dem Indierock verschrieben hatte.

Und obwohl Osterhaus sein Studium später im 500 Kilometer entfernten Dresden fortsetzte, blieb er dem Osnabrücker Partyvolk und seinem DJ-Sozius treu. „Wir machen das aus Leidenschaft, weil wir Lust drauf haben“, sagt Osterhaus, der jetzt als Illustrator und Kunstmaler und – wie auch sein Freund Kracht – als Kunstpädagoge arbeitet.

DJ Polymer

Poly“ bedeutet frei übersetzt „viel“…so wie auch seine Musikstile. Der Sound seiner abwechslungsreichen DJ-Sets reicht von verschiedenen House-Styles, über Black Music bis hin zu Hardstyle. Mashups sind dabei auch ein beliebtes Mittel für ihn, um seine Sets das gewisse Etwas zu verleihen.

Der 25-jährige gebürtige Ostenfelder war aus über 100 DJs zuletzt im Finale des Electrisize DJ Contest 2017 und konnte auch bei anderen Wettbewerben bereits auf sich aufmerksam machen.

Dienstag

DAMNIAM

Man sieht es den Milchgesichtern nicht an, aber DAMNIAM gibt es seit mittlerweile zehn Jahren. Pünktlich zum Jubiläum gibt es das dritte Album Planet Piss. Die im Hamburger Hertzwerk-Studio bei Olman Wiebe (u.a. Captain Planet, Smile and Burn, ZSK) entstandene Platte lotet das Soundspektrum der Band noch weiter aus: Die Punkrocknummern sind räudiger, die Ohrwürmer eingängiger, die ruhigen Songs gänsehautiger, ohne dabei den Trademark-Sound der Band zu verlieren. Die insgesamt abwechslungsreicheren Songs wurden bereits ausgiebig live getestet, zuletzt unter anderem als Support für Teenage Bottlerocket, Satanic Surfers und the Buzzcocks. Nachdem das letzte Album der Münsteraner hinsichtlich der Texte mehrheitlich gut gelaunt war, thematisiert Planet Piss eine Gesellschaft zwischen digitaler Selbstdarstellung, neoliberalem Leistungsdruck und politischem Rechtsruck. Da hilft dann manchmal nur Bier.

Toksï

Daran, dass im Leben nicht immer alles nach Plan verläuft, hat sich Toksï früh gewöhnt: Mit 7 Jahren von Heidelberg nach Schleswig, 10 Jahre später wegen ihres jugendlich-verliebten Herzens und einem starken Willen zurück nach Baden-Württemberg aufs Musikinternat. Nach dem Abi Findungsphase zwischen Berlin und Stuttgart, 3 Jahre später gibt die Musik klar den Weg vor: Hamburch, digga!

Irgendwo zwischen Hip Hop und Pop, bewaffnet mit Oldschool-Samples und elektronischen Beats, bringt Toksï uns überraschend lässig und unangestrengt zum Zuhören und trifft mitten ins Herz. In ihren Songs erzählt sie mit nem Augenzwinkern von

goldenen Nächten, Zombies, Typen, die im Club nerven und über das Kommen und Gehen von Märchen. Zu hören gibt’s das Ganze auf der EP „MÄRCHEN“, die seit dem 30.06. erhältlich ist.

Lari Luke aka Larissa Rieß

Tagsüber hört man Larissa Rieß entweder in ihrer eigenen Radiosendung bei 1LIVE oder man sieht sie in der Pro Sieben Serie „Jerks“ und dem „Neo Magazin Royale“ im Fernsehen.

Nachts verwandelt sie sich dann aber in Lari Luke und tourt mit den heißesten Future Bass, Trap und Hip Hop Tracks durch die Clubs und Festivals des Landes.

Kurtis Flow

Der Bochumer DJ und Veranstalter steht seit gut 20 Jahren hinter den Plattenspielern und spielt mehrmals wöchentlich in unterschiedlichen Clubs der Republik. Die anfängliche Liebe zu Hip Hop- & Funk- Platten wurde schnell mit der Jamaikanischen Soundsystemkultur um Reggae und Dancehall ergänzt. Zuletzt gesellte sich Bassmusik von Dubstep über Trap und Moombahton bis Drum ’n‘ Bass zu seiner Plattensammlung. Die große Bandbreite an Musik und das Gespür die Crowd zu lesen und den richtigen Song zur richtigen Zeit zu spielen, macht seiner Meinung nach einen guten DJ aus. Neben seiner unfassbar großen Liebe zu Musik, Tanz und Turnup steht der Wunsch, jedes Wochenende aufs neue, gemeinsam mit den Gästen die Hütte abzureißen. Dazu springt er auch gerne über die Bühne, hüpft mal verkleidet aufs DJ-Pult und ist für jeden Spaß zu haben.

Mit seiner DUB’L TROUBLE Crew hostet er seit 2011den Bassmusikfloor auf dem Juicy Beats Festival und bespielte regelmäßig große Festivals, von Juicy Beats und Ruhr Reggae Summer bis hin zur Nature One. Neben dem Djing tritt Kurtis Flow außerdem als umtriebiger Veranstalter verschiedener Partyreihen, Konzerte und Openairs auf. Seine GOLDENE ZEITEN Partyreihe, die regelmäßig in  gesamten Ruhrgebiet stattfindet, gilt als die erfolgreichste Golden Era Hip Hop Party der Ruhrmetropole. Auch mit DUB’L TROUBLE , BOOTY BASS, UKF, WELCOME TO JAMROCK und vielen anderen Formaten bringt er clubtaugliche Szenemusik von Trap & Bassmusik über Hip Hop bis zu Dancehall & Reggae in die spannendsten Locations des Ruhrpotts.

Mittwoch

Konfeddi

Konfeddi sind musikalisch irgendwo zwischen Grünkohl und Two Door Cinema Club anzusiedeln oder um es auf den Punkt zu bringen: deutschsprachiger Indie Pop.

Die 5 Jungs aus Bremen kombinieren tanzbare Beats mit viel Gitarre, ´ner gesunden Portion Synthie und deutschsprachigen Texten – studentischer Leichtsinn bei Mondschein.

Kochkraft durch KMA

Die selbsternannte „Musik-AG“ spielt die NEUE DEUTSCHE KELLE.

Konsequent und famos. So wie Neue Deutsche Welle, nur in noch uncooler, aber! Textlich variieren die Ebenen zwischen ganzen Geschichten und verteilten Fragmenten, zwischen gesitteter Erzählung und ungehobeltem Beschweren, zwischen platt und Plagiat.

The Dopeboy

Schon lange Zeit hat sich The Dopeboy aus Osnabrück der Musik verschrieben. Seine Anfänge waren noch durch den Gesang geprägt, bis er dann recht schnell zu den Beats wechselte und anfing selbst zu produzieren.

Seine DJ Karriere begann im Glanz und Gloria, wo er mit der „Beatstreet“ auch seine erste Hip Hop Party veranstaltete. Mit dieser Partyreihe wechselte er anschließend in die Kleine Freiheit. Dort etablierte er sich und erweiterte sein Portfolio mit der Partyreihe „Rhythmus Roulette“ und „Videoclub 3000“. Im November 2017 eröffnete The Dopeboy zusammen mit seinen Partnern den Club Brücks, in dem er auch selbst noch regelmäßig mit an den Decks steht.